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Die Universität ist nicht neutral, und sie war es nie.
Deshalb ist es wichtig zu beleuchten, welche Rolle Universitäten eigentlich haben, wenn es um autoritären Wandel, Aufrüstung und Militarisierung geht. Denn Universitäten und Hochschulen werden nicht nur von außen angegriffen, wir müssen uns auch die Frage stellen, an welchen bestehenden Strukturen rechte Mobilisierungen anschließen, warum sie so reibungslos greifen und wessen Wissen, wessen Körper und wessen Sicherheit dabei zur Disposition stehen. Und vor allem: welche Funktion diese Insititutionen in einem System haben, das Menschen unterdrückt und ausbeutet. Das heißt auch, die Universität nicht nur als Verbündete zu begreifen, die es vor dem Faschismus zu retten gilt, sondern ihre Komplizinnenschaft mit eben diesen Verhältnissen zu benennen. Die Hochschule ist nicht nur Ziel autoritärer Angriffe, sie ist historisch und gegenwärtig selbst Mitträgerin jener Strukturen, gegen die wir kämpfen.
In diesem Vortrag richtet Tarah schwarze feministische Perspektiven auf Universitäten und Hochschulen in Zeiten erstarkender rechter Strukturen, verschärfter Hochschulgesetze und einer Wissenschaftspolitik, die kritische Wissensproduktion zunehmend unter Verdacht stellt.
Der Vortrag verscuht machtkritische Analyse mit konkreten Widerstandideen zu verbinden und richtet sich an Studierende, Lehrende, Aktivist*innen und alle, die Uni nicht verteidigen, sondern ein System transformieren wollen.
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